04.11.2015Alter: 4 Jahre

Autor: Marc Stephan

Rubrik: Musik
Vom Stückholz zum Klangkörper

Blockflötenausflug 2015

Einfach ein paar Löcher in ein Stück Holz bohren und schon hat man eine Flöte? So einfach kann das nicht sein, das dachten sich auch die Kinder der Blockflötengruppe der Musikabteilung der Eintracht Glauberg. Aber wie genau funktioniert das nun? Begleitet von ihren Ausbilderin Anke Grasmück und Jugendleiterin Gloria Kempf machten sich die 12 Nachwuchsmusiker in den Herbstferien auf den Weg nach Fulda. Der Blockflötenhersteller Mollenhauer unterhält ein eigenes Blockflötenmuseum und ist gerne bereit, das alte Handwerk zu erklären.
Allein die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln über Gelnhausen nach Fulda war für die Gruppe ein Erlebnis. Die Anfahrt kam manchen etwas lang vor. Leider hatte man die eigenen Flöten nicht eingepackt, sonst hätte man sich und den Mitreisenden etwas die Zeit verkürzen können. So wurde nach der langen Fahrt zuerst der Hunger mit einem Frühstück gestillt, bevor die Kinder ihren Wissensdurst in der Flötenwerkstatt stillten.
Die Nachwuchsmusiker erfuhren danach alles über die Familie der Blockflöten. Die kindgerechten Erklärungen der Mitarbeiter und die Möglichkeit fast alles in die Hand zu nehmen und ausprobieren zu dürfen, ließen keine Langeweile aufkommen. Von der Anlieferung der Holzstücke bis hin zur fertigen Flöte lernten die Glauberger alles kennen. Beeindruckend waren Flöten, die größer waren als einige der jugendlichen Musiker selbst, trotzdem schafften diese es, auch den »Riesenflöten« Töne zu entlocken.
Begeistert, prall gefüllt mit neuem Wissen aber auch müde von einem anstrengenden Tag trat die Gruppe schließlich am Nachmittag wieder die Heimreise mit Bus und Bahn an.
Für einige der Blockflötenkinder endet nun nach zwei Jahren ihre Ausbildung an diesem Instrument und sie wechseln zu den »Orchesterinstrumenten« wie Klarinette oder Tuba.